Catherine Thurner

Über mich

Catherine Thurner entstammt einer angesehenen österreichisch-belgischen Künstlerfamilie. Mit der Magie Mozarts wächst die 1961 geborene Künstlerin in Salzburg, einem Kraftort der Kreativität, auf. Ihr Vater ist Professor an der angesehenen Salzburger Musikhochschule Mozarteum. Als Geiger der Camerata Academica bereist er auf seinen Tourneen die Welt – und legt damit bei seinen Kindern den Grundstein für eine welterkundende Sehnsucht.

Mit fünfzehn zieht Catherine in die Künstlermetropole Paris. Sie wohnt alleine in einer Kammer am Montmartre, malt an einsamen Abenden die dunklen Hinterhöfe und sucht die Inspiration der Künstlerszene. Nach drei Jahren am Lycée Edgar Quinet absolviert sie das Baccalauréat, mit dem Schwerpunkt Kunst.

Venedig ist ihre nächste Station. Sie studiert die Sprache und ist fasziniert von den unvergleichlichen Aquarellen William Turners, dessen Farben den Zauber der Lagunenstadt so einzigartig widerspiegeln.
Zurück in Salzburg sucht sie den expressiven Ausdruck zunächst im Schauspiel. Sie besucht die Schauspielschule Mozarteum und macht mit großen Theaterrollen wie Medea und Iphigenie auf sich aufmerksam.

Ihr Weg führt sie nach Wien, in die Medien, ins Fernsehen. Die Sprache, das Schreiben – die Kommunikation bestimmen in dieser Zeit ihr Leben. In Mailand arbeitet sie für das italienische Fernsehen Canale Cinque, danach für den ORF. Sie schreibt Artikel, gestaltet Rundfunk- und Fernsehproduktionen für eine internationale Medienagentur, die sie durch Europa und die Welt führen – von Moskau bis New York, wobei die russischen Konstruktivisten wie Kupka und Lentulow sie ebenso nachhaltig beeindrucken wie die gigantischen Drippings Jackson Pollocks.

Erst nach ihrer Heirat kehrt sie in ihre geliebte Heimatstadt Salzburg – und zu ihrer alten Liebe, der Malerei, zurück. Sie studiert an der Bad Reichenhaller Akademie, absolviert zahlreiche Meisterkurse und experimentiert mit neuen Wegen ihres künstlerischen Ausdrucks. Die lebhafte Dynamik und die expressive Gestik der Schauspielerin fließen darin ebenso ein wie der kühne geistig-intellektuelle Strich: „Malen ist für mich wie Tanzen: Jedes Bild hat seinen eigenen Rhythmus, der die Pinselführung bestimmt.“ Der Farbigkeit kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn diese drückt genau das aus, was das Leben von Catherine Thurner bis heute geprägt hat:
„Die Welt als phantastischer Ort voller Möglichkeiten, voller Inspirationen – wer seine Augen nach außen und gleichzeitig nach innen öffnet, kann sie alle entdecken.“

Christoph Santner
Journalist, Salzburg